Schlafstörungen

Schlafstörungen

Wenn Schafe zählen nicht mehr hilft:Tipps für einen besseren Schlaf.

Wer kennt das nicht? Nächtliche Unruhe, kreisende Gedanken und immer wieder der verzweifelte Blick auf die Uhr. Schlafstörungen sind unangenehm und Nervenaufreibend.
Generell unterscheidet man zwischen Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen.

Von welcher der beiden Störungen man selbst auch betroffen ist – unangenehm sind beide.

 

Tritt dieses Problem nur wenige Male im Jahr auf, besteht wahrscheinlich kein Grund zur Aufregung. Wenn die Schlafstörungen jedoch mehrere Wochen bestehen und die Alltagstauglichkeit bereits darunter leidet, sollten die Ursachen unbedingt von einem Facharzt abgeklärt werden.

 

In den meisten Fällen liegen die Gründe für Schlafprobleme jedoch nicht in einer Erkrankung, sondern in ungünstigen Lebensumständen: Ärger bei der Arbeit, Stress in der Beziehung oder ganz einfach in einer ungünstigen Schlafsituation.

 

Oftmals kann mit ein paar kleinen, wirkungsvollen Veränderungen der Lebensgewohnheiten der Wunsch nach einem gesunden Schlaf wieder erfüllt werden.

 

Die folgenden Tipps können Sie als eine Art Checkliste verwenden. So können Sie  herauszufinden, ob sich die ein oder andere ungünstige Angewohnheit eingeschlichen hat, die für Ihren unruhigen Schlaf verantwortlich ist:

 

Koffeinhaltige und andere aufputschende Getränke am Abend meiden

Trinken Sie nach 16:00 weder Kaffee, Tee noch andere anregende Getränke. Auch alkoholische Getränke, insbesondere Rotwein, verhindern oft einen erholsamen Schlaf. Man schläft zwar erst einmal ein. Doch der Körper ist so damit beschäftigt den Alkohol abzubauen, das man meist viel zu früh erwacht und nicht mehr einschlafen kann.

 

Überprüfen der Schlafhygiene

Ein zu wenig abgedunkelter Schlafraum, Straßenlärm oder eine ungünstige Raumtemperatur erschweren das Einschlafen und das Durchschlafen ebenfalls. Sorgen Sie also für eine der Jahreszeit entsprechende Bettdecke, eine angenehme Matratze, die weder zu weich noch zu hart ist und für eine Raumtemperatur um die 18°.

 

Regelmäßige Schlafzeiten

Wenn Sie nicht aus beruflichen Gründen zum Beispiel durch Schichtarbeit zu unregelmäßigen Schlafzeiten gezwungen sind, dann gewöhnen Sie sich unbedingt an regelmäßige Schlafzeiten. So kann sich der Körper langsam an einen Rhythmus gewöhnen und sich nach ein paar Tagen der Eingewöhnung darauf einstellen.

 

Schlafzimmerambiente

Machen Sie aus Ihrem Schlafzimmer keinen Abstellraum! Im Schlafzimmer haben weder Wäscheständer noch Staubsauger oder Akten etwas verloren. Gerade Gegenstände, die Sie an Arbeit erinnern, machen das Einschlafen schwer. Ihr Schlafzimmer sollte ruhig, aufgeräumt und dunkel sein. Auch elektrische Geräte wie Fernseher, Handy oder Rechner können Störfaktoren sein. Setzen Sie sich nicht unnötig dieser Strahlenbelastung aus.

 

Im Schlafzimmer nur schlafen

Am besten konditionieren Sie sich auf Schlaf, in dem Sie eine klare Verknüpfung herstellen.

Bett = Schlaf. Vermeiden Sie es wenn möglich im Bett zu Fernsehen oder zu Essen.

Stundenlanges herumliegen im Bett ist nicht zielführend. Viel besser ist es, sich in einem anderen Raum länger aufzuhalten und das Bett ausschließlich zum schlafen zu benutzen.

Ausnahmen: Sex im Bett ist erlaubt und fördert sogar das Einschlafen, da der Körper im Anschluss Melatonin (Schlafhormon) ausstößt. In einem entspannten Buch vorm Einschlafen zu lesen, ist ebenfalls gut.

 

Nicht quälen

Wenn Sie innerhalb von 20 Minuten nicht einschlafen können, stehen Sie auf! Gehen Sie erst dann wieder zu Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Es nützt nichts, sich stundenlang im Bett herum zu wälzen. Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Im Gegenteil: Der Blick auf die Uhr zum Beispiel, baut nur noch mehr Druck auf und verhindert mit ziemlicher Sicherheit, dass Sie sich entspannen und einschlafen können.

 

Keine Action vor dem Schlafengehen

In den Abendstunden vermeiden Sie aufwühlende Gespräche und Gedanken. Vor allem negative Gedanken über die Arbeit oder Partnerschaft können Sie vom Schlafen abhalten. Verschieben Sie alle emotionalen und kognitiven Anstrengungen auf die Tagesstunden. Auch anstrengende Sportarten wirken oft aufputschend und anregend. Machen Sie am Abend lieber entspannende Yoga-Übungen, Autogenes Training oder eine geführte Meditation.

 

Vorsicht mit Schlafmitteln

Auf gar keinen Fall sollten Sie über einen längeren Zeitraum rezeptpflichtige Schlafmittel einnehmen, ohne mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker eingehend darüber gesprochen zu haben.

Einige Schlafmittel führen bereits nach kürzester Einnahmezeit zu einer körperlichen und seelischen Abhängigkeit. Eine gute Alternative können auch sanfte Helfer aus der Natur sein wie zum Beispiel Johanniskraut, Baldrian oder Bachblüten.

 

 

Ebenfalls schlaffördernd wirken sogenannte geführte Meditationen oder Fantasiereisen. Diese helfen dabei die grübelnden Gedanken auszuschalten und den Geist auf angenehme, innere Bilder zu lenken und so beim Einschlafen zu helfen.
 
Eine kostenlose Fantasiereise sowie weitere Informationen zu dem Thema geführte Medidation finden Sie unter: http://liebelle-coaching.de/entspannung/audio-entspannung-gefuehrte-meditation

 
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